Wie jedes Jahr findet am WeltfremdenführerInnentag eine interessante Veranstaltung für blinde und sehbehinderte Menschen statt. Diesmal ist das Schloss Schönbrunn dran .....
Nähere Infos unter: http://www.hilfsgemeinschaft.at/index.php?id=38&no_cache=1&event=155
Information und Anmeldung: Verena Neumann, Tel. 01/330 35 45-85
Die Broschüre „Sachsen barrierefrei 2009/2010" ist bei der TMGS telefonisch unter 0351-49170-0,
Kontakt: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH
Bautzner Str. 45-47
D-01099 Dresden
Tel.: 0351-491700
Fax: 0351-4969306
Bericht des Landesstudio Salzburg: Hängebrücke in Gastein Publikumsmagnet
(24.1.2010, http://salzburg.orf.at/stories/418093/ )
Die Anfang Dezember eröffnete Aussichts-Hängebrücke zwischen den Gipfeln des Stubnerkogels in Bad Gastein (Pongau) ist eine Touristenattraktion. Hunderte besuchen täglich die sanft im Wind schaukelnde Stahlkonstruktion.
Nervenkitzel für Gäste
Die Brücke ist drauf und dran, dem Gasteiner Wasserfall als Fotomotiv den Rang abzulaufen. Hunderte Ski- und Wandertouristen lassen sich täglich auf der Brücke ablichten und genießen den Nervenkitzel, in luftiger Höhe eine tiefe Rinne zu überqueren. .....
Schon sechs Wochen nach der Eröffnung sind die Besucherzahlen auf dem Stubnerkogel kräftig gestiegen, sagt Franz Schafflinger, Vorstand der Gasteiner Bergbahnen: "Die Brücke interessiert nicht nur die Nicht-Skifahrer, die wegen der Aussicht hier auf den Berg kommen, sondern auch viele Skifahrer, die im Gebiet unterwegs sind, die Skier abschnallen und diesen Kitzel probieren wollen. Letzte Woche hatten wir auch Rollstuhlfahrer heroben." Denn die neue Gondelbahn ist behindertengerecht.
Investition "hat sich gelohnt"
Für die neue Stubnerkogelbahn und die Hängebrücke haben die Gasteiner Bergbahnen im Vorjahr 16,5 Millionen Euro investiert, "wobei der Großteil für die neuerrichtete Subnerkogelbahn war", betont Schafflinger.
Diese Ausgabe habe sich aber gelohnt, ist der Bergbahnen-Vorstand überzeugt: "Das Ziel unserer Investitionen sind 365 Tage am Berg, weil die Wirtschaftlichkeit ganz eine andere ist."
Bestellmöglichkeit der Printausgabe (3 Euro Bearbeitungsgebühr)
iberlengua, ein ENAT-Mitglied, bietet Spanischkurse (komplettes Programm inklusive Unterbringung, Verpflegung und Sightseeing) an - auch für InteressentInnen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen. Nähere Infos unter http://www.iberlengua.com/en/
Messe Wien, Halle B, Stand B0529
Anlässlich der publikumsoffenen Fachmesse Bauen & Energie Wien 2010 räumt der Verein design for all mit einigen Vorurteilen auf, die sich seit Jahren hartnäckig um barrierefreies Planen, Bauen und Gestalten ranken.
Es ist ein Irrtum zu glauben, dass barrierefreie Bäder immer besonders groß sein müssen. Ein Mindestplatzbedarf ist notwendig, der aber für alle Nutzer komfortabel ist.
Es ist ein Irrtum, dass barrierefreie Bäder immer hässlich sein müssen. Viele Produkte kommen in Frage, man muss bei der Auswahl nur wissen, worauf es ankommt.
Es ist ein Irrtum, dass barrierefreies Bauen teuer sein muss. Im Gegenteil, anpassbares Bauen ist langfristig günstiger, wenn die Wohnumgebung in allen Lebenslagen nutzbar ist, bis in's hohe Alter.
Im Rahmenprogramm der Bauen & Energie bietet design for all auf einer Ausstellungsfläche von 250 qm2 neue Perspektiven in verschiedenen Bädern mit Produkten zum Anfassen:
Sanitärkomfort mit Zukunft
sicher, komfortabel, flexibel - schön und barrierefrei!
In einer Bäderwelt mit kleinen und großen Konzepten, für privat und Hotel, für Wohnbau und öffentliche Anlagen zeigt design for all Sanitärkonzepte zum Erleben.
Für Häuslbauer, Bauträger, Wohnbaugenossenschaften, Planer, Haustechniker, Bauausführende, Installateure und Touristiker zeigen wir unterschiedliche Lösungen, die für alle Menschen bequem benutzbar sind:
Warum nicht gleich den Wünschen aller Bewohner entgegenkommen - mit der richtigen Planung kann jede Wohnung barrierefrei bzw. leicht adaptierbar sein, und Menschen haben die Wahlfreiheit, selbstständig und unabhängig dort zu wohnen, wo es ihnen gefällt.
Experten/-innen für barrierefreies Bauen von design for all, sowie Experten/-innen zu verschiedenen Förder- und Finanzierungsangeboten des Wohnservice Wien beantworten gerne Ihre Fragen.
Terminvereinbarung für eine ½-stündige Beratung bei: info@designforall.at
Besucher, die sich für eine Beratung anmelden, erhalten für diesen Tag freien Eintritt zur Messe.
Rückfragen an:
Veronika Egger
design for all, c/o ÖAR, Stubenring 2/1/4, 1010 Wien
www.designforall.at , info@desinforall.at
12. März 2010
ITB-Forum "Barrierefreie Reiseziele in Deutschland" auf der ITB 2010 in Berlin
12. März 2010
Tagung "Barrierefreier Tourismus: Marktpotentiale und Best Practice-Beispiele" auf der ITB in Berlin. Auch ENAT ist übrigens dabei vertreten
13. März 2010
Führung für blinde und sehbehinderte Besucher auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin
Weitere Angaben zu den hier genannten Veranstaltungen finden Sie auf dem BTI-Portal unter dem Link http://www.barrierefreier-tourismus.info/?seitenID=44
Infos zur ITB: Fachbesucher: 10.3.-12.3.2010 10:00-18:00 Uhr
Fach- und Privatbesucher: 13.3.-14.3.2010 10:00-18:00 Uhr
Webseite der ITB-Berlin
und für Berlin-Besucher:
16. März 2010
Führung für blinde und sehbehinderte Besucher durch den Friedrichstadtpalast in Berlin.
24. März 2010
Führung für blinde und sehbehinderte Besucher durch die Ausstellung "Utopia Matters: Von der Bruderschaft zum Bauhaus" in der Deutschen Guggenheim in Berlin.
31. März 2010
Führung für sehbehinderte und blinde Besucher im Alliiertenmuseum in Berlin.
Informationen zu dieser Sendung finden Sie hier:
http://www.mdr.de/nachrichten/7150826.html
Der Flyer des European Network for Accessible Tourism (ENAT) ist erschienen und kann von der ENAT-Webseite heruntergeladen werden
Das Belvedere bietet Führungen für blinde und sehbeeinträchtigte BesucherInnen und deren Begleitpersonen rund um die Werke des bekannten Wiener Malers FERDINAND GEORG WALDMÜLLER.
Ausführliche Bildbeschreibungen und Tastobjekte geben Einblick in die Bilderwelt der Biedermeierzeit und lassen das Leben längst vergangener Zeiten wieder erstehen.
Sitzgelegenheiten können bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden.
Jeweils Donnerstag, 16:30 Uhr: 25. Februar, 25. März, 22. April, 27. Mai 2010
Dauer: 1 Stunde ׀ € 4,- (exkl. Eintritt à € 2,-)׀
Anmeldung
Treffpunkt: Oberes Belvedere, Kassa
Für Gruppen können individuell Führungen in ÖGS und AndersSehen-Führungen im Oberen Belvedere wie auch zu den Skulpturen des Bildhauers Gustinus Ambrosi im Augarten Contemporary vereinbart werden.
Führungsbeitrag pro Gruppe von max. 15 Personen: € 40,- (exkl. Eintritt à € 2,-)
Führungen in Österreichischer Gebärdensprache
Info-SMS: 0676 83 795 261
StudentInnen des Studienlehrganges IMT (Innovation und Management im Tourismus) der FH Salzburg haben ein Konzept zur Umgestaltung der gemeinde Goldegg in Richtung Barrierefreier Tourismus für Alle entwicklet und präsentieren dieses am
Donnerstag 18.3. 2010, 19:00
in der Dachhalle des Schlosses Goldegg
Infos zum Downloaden:
Einladung-Goldegg , Goldegg-Tourismus-fuer-Alle , Arbeitsgruppen-Ergebnisse
Erwin Riess, bekannt als Autor der Geschichten vom Herrn Groll präsentiert sein neues Buch
An der Donau unterhalb von Wien wird eine Leiche angespült. Groll macht ich mit seinem Freund, dem Dozenten, auf, das Geheimnis um die Tote zu üften. Vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise entfaltet sich zwischen den obelbezirken Hietzing und Döbling und den Arbeiterbezirken an der Donau ein erbitterter Kampf um sexuelle und ökonomische Macht, bürgerliche eputation und existenzielle Würde.
In guter Tradition der bisherigen Groll-Romane sind die zum Teil haarsträubenden Unternehmungen der Protagonisten in einen steten Fluß teils skurriler, teils scharfsichtiger Erörterungen er Welträtsel eingebettet. Was geschieht, wenn die Angehörigen der unteren Stände ihren Anteil am Glück einfordern und dabei vor ungewöhnlichen Mitteln nicht zurückschrecken, davon erzählt dieses Buch.
Montag, 12. April 2010
Alte Schmiede, Wien 1., Schönlaterngasse 9
Beginn: 19 h
Einleitung und Gespräch mit dem Autor:
Erwin Buchinger
Behindertenanwalt des Bundes
Barrierefrei. Freier Eintritt.
Siehe Eintrag auf der Startseite
Die Umfrage richtet sich ausschließlich an SkifahrerInnen. Erwünscht ist eine verstärkte Beteiligung von Menschen mit Beeinträchtigungen im Bereich unterer Extremitäten und von älteren Menschen. Von der Umfrage ist niemand ausgeschlossen, weil schließlich alle Menschen von adaptiven Skischuhen profitieren.
Durch das Ausfüllen der Umfrage unterstützen Sie die Entwicklung von Skischuhen für SkifahrerInnen, die Standard-Skischuhe nicht nützen können oder mit diesen Skischuhen unzufrieden sind.
Die Umfrage wird von Salzburg Research, der gemeinnützigen Forschungsgesellschaft des Landes Salzburg durchgeführt.
Weitere Informationen und zur Umfrage
Das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend und die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich laden am
14. April 2010 zum 4. Workshop "Barrierefreies Reisen für Alle - Eine Chance für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft"
Ort: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Stubenring 1, 1010 Wien
Marmorsaal, 1. Stock
Um Anmeldung bis spätestens 9. April 2010 wird gebeten:
telefonisch: 01/711 00-5597
E-Mail: barrierefreiesreisen@bmwfj.gv.at
Die Studie, durchgeführt von "Tourism for All" in Großbritannien zeigt auf, dass die Reiseorganisationen es bisher nicht schaffen, auf die Bedürfnissevon Menschen mit Behinderungen einzugehen - und dass die Betroffenen meinen, es werde sich zu wenig um sie gekümmert. In englischer Sprache zum Downloaden .
Link zu einem Zeitungsartikel im "Telegraph "
Mit tiefem Bedauern und großem Mitgefühl für seine Angehörigen und MitarbeiterInnen müssen wir bekanntgeben, dass Herr Dirk Janczewski vorige Woche ganz plötzlich und unerwartet von uns gegangen ist.Dirk Janczewski hat im Jänner 2009 das Projekt „Barrier-free-tourism.eu" gegründet und bis zu seinem Tod geleitet. Sein Ziel war es als selbst Betroffener Informationen von anderen RollstuhlfahrerInnen über die Zugängigkeit verschiedener Urlaubsorte in Europa zu erhalten und online zu stellen. Ein wesentlicher Aspekt seiner Arbeit war es, Barrierefreien Tourismus als eine große Chance im Tourismusmarkt bekannt zu machen und dafür Werbung zu betreiben.
Besonders interessiert war der aus dem Ruhrgebiet stammende Dirk Janczewski, der auch jahrelanger journalistischer Erfahrung in unterschiedlichen Medien vorweisen konnte, an der Vernetzung aller an Barrierefreiheit Interessierten und von mangelnder Zugängigkeit Betroffenen. Einer der letzten Auftritte hatte er als Referent auf der ITB in Berlin im März dieses Jahres.
Wir werden ihn in gutem Angedenken halten - seine Arbeit wird weiterleben.
Angelika Laburda im Namen des gesamten IBFT-Teams
Im Auftrag der ARCIL, der Associao para a Recuperao de Cidados Inadaptados da Lous (Vereinigung zur Integration behinderter Buerger Lousas) und mit Unterstützung des Europäischen Netzwerks für Barrierefreien Tourismus ENAT führt gegenwärtig ein Forscherteam der Universitt Aveiro (Portugal) eine Studie zu den Bedürfnissen mobilitätseingeschränkter Reisender hinsichtlich des Zugangs zu Freizeit und Tourismusaktivitäten durch. Diese Studie ist mit einer Umfrage verbunden.
Hier gibt's den Fragebogen zum Downloaden
Die ausgefüllten Fragebogen können per E-Mail an die Koordinatorin dieser Studie, Frau Elisabeth Kastenholz (elisabethk@ua.pt ) gesandt, oder an folgende Adresse geschickt werden:
Universidade de Aveiro -DEGEI
Campus Universitrio de Santiago
3810-193 Aveiro
Portugal
Dr. Rüdiger Leidner ist neuer Vorstandsvorsitzender der NatKo Die Mitgliederversammlung der NatKo hat am 08. Mai 2010 Dr. Rüdiger Leidner zu ihrem neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Johann Kreiter, der dieses Amt fast 10 Jahre innehatte, kandidierte nicht mehr. Der Mitgliederversammlung dankte Johann Kreiter für sein langjähriges Engagement.
Das Team von IBFT gratuliert dem neuen Vorsitzenden recht herzlich und wünscht viel Erfolg. Auch wollen wir uns auf diesem Weg bei Herrn Kreiter für die gute Kooperation während der letzten Jahre bedanken.
Fundación ONCE veranstaltet in Zusammenarbeitmit ENAT einen Kongress zum Thema Tourismus für Alle -Kulturtourismus in Valladolid (Spanien)
Der Call wurde bis 18.6. verlängert
Kongresssprachen sind Spanish und English. Es gibt einen Call for Papers .
Nähere Infos: http://www.agrarium.at/
von links nach rechts: Fr.Mag.a Aigner (WKÖ), Fr.Richter (ÖZIV), LR Haimbuchner (OÖ Landesregierung), Hr.Pichler (ÖGB), Fr.Ratzenböck (Moderatorin, Oö Akademie für Umwelt und Natur)
von links nach rechts (stehend): Hr.Jungkunz (Unternehmensservice BSB, OÖ), LR Haimbuchner (OÖ-LR), Hr.Preymann (Geschäftsführer Agrarium)
erster Test ......
Aqua-Walking: in einer aufblasbaren Plastikkugel trockenen Fußes übers Wasser gehen - ein Spaß für Alle .... und gar nicht so einfach .....
Seit kurzem gibt es bei Vive Diem , den Ferienappartments in Schladming auch (siehe neue Fotos):
elektrische Pflegebetten
einen speziellen Hebelifter
eine Wechseldruckmatratze
einen kompletten Hotelkoffer für gehörlose Gäste (Wecker mit Stroblight und Fibrationsgerät für das Kopfkissen, Feuermelder mit Licht und Blinkzeichen, Telefon mit Licht und Blinkzeichen)
Da solche Angebote recht selten sind und für manche Gäste unentbehrlich haben wir beschlossen dies als Neuigkeit aufzunehmen.
Am 15. September 2010 findet in Berlin eine Tagung mit dem Thema "Tourismus neu gestalten - Marktchancen für kleine und mittlere Unternehmen" statt.
Ort: im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Invalidenstr. 48, 10115 Berlin
Zeit: 10:30 - 18:30
Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldeschluss ist der 05.09.2010
Kontakt:
Beate Schlink
RKW Kompetenzzentrum
Düsseldorfer Str. 40
65760 Eschborn
schlink@rkw.de
Tel: 06196 495-3521
Fax: 06196 495-4501
Im Rahmen des IKT-Forums findet auch die Capito-Fachtagung statt. Hauptthema ist barrierefreie Kommunikation
Link zum Download des Programmes
Link zum Download des Programmes der Vorträge in leichter Sprache
IBFT veranstaltet auch heuer wieder eine Fachtagung zum Thema Barrierefreier Tourismus für Alle, diesmal in Innsbruck, im Congresscenter ..... nähere Infos gibt es demnächst auf dieser Webseite.
Zum Inhaltlichen:
„Die Welt ist ein großes Buch, und wer nicht reist, kennt nur die erste Seite des Buches"
EU-Industriekommissar und Vizepräsident der Kommission Antonio Tajani
Vielen Menschen wird es noch immer nicht oder nur mit Mühen ermöglicht, mehr von diesem Buch kennen zu lernen. Sie blicken auf die erste Seite und haben oft nicht einmal die Möglichkeit, das Inhaltsverzeichnis studieren zu können.
Dabei geht es nicht mehr nur um das Fehlen entsprechender Angebote für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen sondern um den Mangel an Information über das tatsächlich vorhandene Angebot, seine Ausgestaltung und Verfügbarkeit. Diese Mängel kennzeichnen die gesamte touristische Servicekette in Hinblick auf Vollständigkeit, Genauigkeit und Zuverlässigkeit.
IBFT - die Infoplattform Barrierefreier Tourismus - organisiert seit mehreren Jahren Fachtagungen zum Themenbereich Barrierefreier Tourismus. Es liegt daher nahe, sich im Rahmen der diesjährigen Veranstaltung mit dem Informationsangebot und dem Informationsbedarf im Barrierefreien Tourismus auseinander zu setzen. Welche Informationen benötigen Menschen mit Mobilitätseinschränkungen? Welche Medien können dafür in welcher Weise genutzt werden? Welchen Beitrag leisten Labels und Standardisierungen? Welche Informationen benötigen aber auch die TouristikerInnen um entsprechende Angebote gezielt anbieten zu können? In welcher Weise wird das Internet genutzt? Diese und ähnliche Fragen sollen bei der am 2. Dezember 2010 in Innsbruck stattfindenden Fachtagung mit dem Arbeitstitel „Informationsbedarf und Informationsangebot im Barrierefreien Tourismus" thematisiert werden. Vorgesehen sind entsprechende Beiträge von Fachleuten aus dem Tourismus und betroffenen ExpertInnen sowie ein Round Table Gespräch.
Infos für sehbehinderte und blinde Kunstinteressierte unter der Webseite
Museum auf Abruf (MUSA)
Wien 1., Felderstraße 6-8 (neben dem Rathaus)
1010 Wien
Tel.: +43 1 4000-8400
Fax: +43 1 4000-99-8400
Auch für gehörbehinderte Menschen gibt es ein eigenes Angebot. Das MUSA Museum auf Abruf ist mit
Induktionsschleifen für Gehörgeräte ausgestattet.
Bei den Eröffnungen gibt es immer eine Gebärdensprachdolmetscherin und nach Terminvereinbarung
sind jederzeit auch Führungen in Gebärdensprache möglich. Frau Mag.a. Andrea Höller,
andrea.hoeller@wien.gv.at steht Ihnen für weitere Informationen gerne zur Verfügung.
Museum auf Abruf (MUSA)
Wien 1., Felderstraße 6-8 (neben dem Rathaus)
1010 Wien
Tel.: +43 1 4000-8400
Fax: +43 1 4000-99-8400
nähere Infos auf der Webseite
DPA-Meldung: Neue Internetseite für barrierefreies Reisen
Potsdam (dpa/bb) - Beim Werben um Touristen muss sich Brandenburg gegen die klassischen Urlaubsregionen mit guten Ideen und Angeboten profilieren. Geglückt ist dies schon mit Offerten für Wassersport sowie Fahrrad- und Wellnessofferten. Jüngstes Kind der TMB Tourismus Marketing Brandenburg ist ein Internetauftritt für barrierefreies Reisen. Menschen mit Behinderungen oder speziellen Bedürfnissen können sich im Internet unter www.barrierefrei-brandenburg.de über 500 Angebote anschauen und detaillierte Informationen abrufen. Die neue Internetplattform ist nach Meinung von Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Linke) bundesweit einzigartig und hat Vorbildcharakter.
Hartmut Smikac vom BTI hat für die kobinet-nachrichten folgenden Beitrag geschrieben:
http://www.kobinet-nachrichten.org/cipp/kobinet/custom/pub/content,lang,1/oid,24723/ticket,g_a_s_t
Auch auf ENAT gibt es bereits eine Meldung:
http://www.accessibletourism.org/?i=enat.en.germany_public_authorities_and_tourist_boards
Ab sofort sind Anmeldungen zur IBFT-Fachtagung möglich.
Die Tagung findet heuer in Zusammenarbeit mit innovia/Wege zur Chancengleichheit statt.
Das IBFT-Team und das Team von innnovia laden alle Interessierten recht herzlich zur Fachtagung
Informationsbedarf und Informationsangebot im "Tourismus für Alle" ein.
Ein pdf-Formular zum Senden per Post wird in Kürze zum Download zur Verfügung stehen.
Anmeldungen per E-Mail können leider nicht angenommen werden.
*Lebens(t)räume - Barrierefrei.
Ort: Stadthaus Klagenfurt
Zeit: 8:30 - 16:00
Programm zum Downloaden
Bitte um Voranmeldung unter http://tagung10.gleichstellungsbeirat.net
Aus der Mail von Monika Agata-Linke:
Liebe Interessierte und Freund/innen,
heute möchten wir Sie / Euch ganz herzlich einladen, unseren aktuellen Wettbewerbsbeitrag zum Grimme-Videowettbewerb „PottSpot - 3 Minuten Ruhrgebiet" anzuschauen auf:
http://www.youtube.com/watch?v=Qhb_71X-U9s
Das Video ist ein Gemeinschaftsprojekt unseres Netzwerks „sehfrisch", mit dem wir auf unterhaltsame Weise das Thema „Barrierefreiheit" ins Rollen bringen wollen. Wir freuen uns auf viele Klicks und ganz besonders, wenn Sie in Ihren / Euren Netzwerken andere Interessierte auf den Link hinweisen.
Jetzt erst einmal viel Spaß beim „Eintauchen" in den Pott und herzliche Grüße,
Monika Agata-Linke
Mehr Infos zum Wettbewerb:
www.grimme-institut.de/html/index.php?id=1085e
Ein Teil der Konferenz im Congress Innsbruck widmet sich auch dem Barrierefreien Tourismus, Ivor Ambrose von ENAT wird dort sein. Die Tagungssprache ist Englisch.
Nähere Informationen dazu: http://www.enter2011.org/
ENTDECKUNGSREISE im KHM
für blinde und sehschwache Kinder, Jugendliche und Erwachsene Blinden und sehschwachen Menschen aller Altersstufen eröffnet sich im Kunsthistorischen Museum ab Herbst 2010 eine völlig neue Sicht auf Gemälde. War bisher das Erleben von Bildinhalten nur durch intensiven Dialog mit einer Begleitperson möglich, können Bilder nun dank spezieller Technologien in ertastbare 3-D Reliefs umgesetzt werden. Dadurch kann der Besucher/die Besucherin die Grundformen, aus denen eine gemalte Komposition besteht, selbständig und direkt erfassen.
Für diese neuartige Betrachtung stehen drei Meisterwerke der Renaissancesammlung der Gemäldegalerie des KHM zur Verfügung: Die Madonna im Grünen von Raffael, Maria mit Kind von Albrecht Dürer, und Der Hofnarr Gonella von Jean Fouquet. Bei der Erstellung der Reliefs wurde ein völlig neu entwickeltes Verfahren angewendet, das dank der Unterstützung einer der bedeutendsten außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Europa, dem Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung Forschungs-GmbH (VRVis) möglich wurde. Aus hoch aufgelösten fotografischen Vorlagen werden die Gemälde in Steuerinformationen für eine Fräse umgesetzt, mit deren Hilfe eine bis ins kleinste Detail dem originalen Vorbild entsprechende Kopie in Reliefform hergestellt wird. Der dabei eingesetzte Kunststoff Ureol ist Holz ähnlich, sehr homogen und wurde für Anwendungen entwickelt, die sowohl ästhetisch als auch haptisch hohen Ansprüchen genügen müssen. Von diesem gefrästen Relief werden Kunststoffrepliken angefertigt, um mehrere Anschauungsobjekte gleichzeitig zur Verfügung stellen zu können. Die haptischen Qualitäten der Repliken unterscheiden sich in keiner Weise von jenen des gefrästen Ureol-Reliefs.
Zusätzlich ist eine Broschüre in Brailleschrift erhältlich, die neben einer blindengerechten Bildbeschreibung auch weiterführende Informationen über das jeweilige Werk beinhaltet. Verbale Erläuterungen sind aber nach wie vor unverzichtbar. Deshalb stehen KunstvermittlerInnen bei speziellen Führungen zur Verfügung, um die gewonnenen Eindrücke zu vertiefen. Außerdem wird das haptische Erlebnis durch zum Bild passende Gegenstände unterstützt und erweitert.
Das Projekt wird im Rahmen der Vermittlungsinitiative "Kulturvermittlung mit Schulen in Bundesmuseen 2010" vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur gefördert und von KulturKontakt Austria beratend begleitet.
Auf der ENAT-Website gibt es Infos und Download-Materialien zu einem CEN-Seminars zur Standardisierung in der Tourismuswirtschaft, das am 8. 12.2010 in Brüssel stattgefunden hat (in englischer Sprache)
http://www.accessibletourism.org/?i=enat.en.events.1075
Mukhtar AlShibani ist (Saudi Arabien ) wurde zum neuen Präsidenten von GAATES (Global Alliance on Accessible Technologies and Environments) für die nächsten drei Jahre gewählt.
TeilnehmerInnen der ENAT_Konferent 2009 erinnern sich sicher an ihn und seinen Konferenzbeitrag. Das IBFT-Team gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute und viel Erfolg.